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Es gibt unterschiedliche Gründe, sich der Körperbehaarung zu entledigen. Während sich viele Menschen aus religiösen Motiven die Haare entfernen, kann es auch sportliche, hygienische oder ästhetische Beweggründe haben. Und auch, wenn es immer mehr zum Modetrend wird, eine Erscheinung der Neuzeit ist die Körperhaarentfernung eigentlich nicht. Schon im alten Ägypten war es gang und gäbe, dass sich Frauen die Schamhaare entfernten.

In Anlehnung an die Geschichte hat sich im 20. Und 21. Jahrhundert ein Körper, glatt wie ein Kinderpopo als nahezu ein Muss auch im westeuropäischen Raum durchgesetzt. Allerdings ist der Weg zu glatten, haarlosen Beinen oft ein schmerzhafter. Und leider hält das ästhetische Ergebnis auch nicht allzu lange an. Wenn Sie versuchen, die schmerzfreie Variante mit dem Rasierapparat zu wählen, sollten Sie die Beinrasur in Ihre tägliche Morgentoilette fest einplanen.

Wer länger seine Ruhe haben möchte, epiliert seine Haut. Zur Epilation stehen Ihnen mehrere Methoden zur Wahl. Sie können sich für das Brazilian Waxing entscheiden, wobei die Härchen mithilfe von heißem Wachs aus der Haut gezogen werden. Es gibt die Kaltwachsstreifen, und Sie haben die Möglichkeit mit einem Epiliergerät die Beine von den lästigen Haaren zu befreien. Obwohl für ein möglichst schmerzfreies Epilieren unbedingt ein höherwertiges und somit etwas teureres Gerät empfehlenswert ist, lohnt sich auf Dauer die Anschaffung des Apparates.

Wie oft die Beine epilieren?

Das Haarwachstum ist genetisch bedingt und verläuft so bei jedem Menschen ein bisschen anders. Deshalb lässt es sich auch nicht genau vorhersagen, wie lange es dauert, bis die epilierten Haare wieder nachgewachsen sind. Eine genaue Regel, wie oft Sie sich die Beine epilieren sollten, lässt sich also nicht pauschal aufstellen.

Während sich manche Frauen nach dem Epilieren ganze vier Wochen über eine glatte, stoppelfreie Haut freuen dürfen, haben andere Pech und sehen schon nach zwei Wochen die ersten Härchen wieder sprießen.

Eines jedoch gilt immer: Die Epilation der Beine müssen Sie längst nicht so oft wiederholen, wie eine Rasur. Während nämlich beim Rasieren die Haare abgeschnitten werden, zieht der Epilierer die Härchen an der Wurzel aus der Haut heraus. Bis sich so ein neues Haar nun von der Wurzel bis hin zur Hautoberfläche geschoben hat und sich anschließend durch die Haut durchgebohrt hat, dauert das natürlich viel länger, als nach der Rasur. Denn da muss ja nur die obere, abgeschnittene Haarspitze nachwachsen.

 

Testen Sie Ihr persönliches Epilier-Intervall einfach aus. Wenn Sie sich circa zwei Wochen nach dem Epilieren bei der Morgenhygiene täglich einmal aufmerksam über die Beine streichen, werden Sie schnell feststellen, wann Sie wieder Hand anlegen müssen. Vielleicht gehören Sie ja zu den Glücklichen, die nur alle drei oder vier Wochen ihre Beine epilieren müssen.

Beine epilieren

Schmerzfrei die Beine epilieren

Das Schmerzempfinden ist nicht bei allen Menschen gleich. So gibt es Frauen, die eine Geburt dem Zahnarztbesuch vorziehen und Männer, die sich schlechte Zähne mit der Zange selber ziehen. Bei der Epilation ist das ähnlich. Viele Menschen empfinden das erste Mal Epilieren als recht schmerzhaft. Andere wiederum fühlen keinen großen Unterschied zur Rasur.

Eine Tatsache darf aber all diejenigen, die unter Schmerzen ihre erste Epilation hinter sich gebracht haben, erfreuen: Je öfter Sie Ihre Beine epilieren, umso weniger schmerzt es! Da sich die Haut an diesen Vorgang der Haarentfernung gewöhnt, wird das Schmerzempfinden mit jeder Epilation geringer. Außerdem können Sie mithilfe einiger Tricks die Schmerzen auch schon bei der ersten Haarentfernung vermeiden:

  • Haare nicht länger als 5 Millimeter: Wenn Sie mit der Epilation zu lange warten, sind Ihre Haare so lang, dass das Gerät sie nicht gut greifen kann. Dann ziept es und tut weh. Achten Sie darauf, dass Sie nur dann den Apparat ansetzen, wenn die Härchen höchstens eine Länge von fünf Millimetern aufweisen. Sind sie länger bleiben Ihnen zwei Möglichkeiten für eine schmerzfreie Haarentfernung: Entweder Sie rasieren zunächst die Beinhaare und warten, bis die nachwachsenden Stoppeln eine Optimallänge von drei Millimetern erreicht haben. Oder Sie trimmen die langen Beinhaare auf die gewünschte Länge zurück, bevor Sie mit der Epilation starten.
  • Massieren: Ist Ihre Haut gut durchblutet, lassen sich die kleinen Beinhärchen ebenfalls leichter und somit schmerzfreier herausziehen. Deswegen ist es sinnvoll, zum Epilieren den Massage-Aufsatz des Gerätes zu benutzen. Durch das Massieren der Haut wird die Durchblutung gefördert und außer einem leichten Ziepen nehmen Sie von der Haarentfernung nichts wahr. Besitzen Sie kein Gerät mit Massage-Aufsatz, können Sie alternativ Ihre Beine vor der Epilation mit einem Massage-Handschuh bearbeiten.
  • Haut vorbereiten: Je besser Sie Ihre Haut auf die bevorstehende Prozedur vorbereiten, umso schmerzfreier geht sie vonstatten. Nehmen Sie vor der Anwendung des Epiliergerätes ein heißes Bad oder duschen Sie möglichst warm. Durch die Wärme öffnen sich die Poren Ihrer Haut und der Epilierer hat anschließend ein leichtes Spiel.

Anleitung zum Beine epilieren

Auch wenn Sie nicht besonders zimperlich sind, sollten Sie sich bei der Epilation Ihrer Beine an die Anleitung halten. Dann dürfen Sie spätestens nach der dritten oder vierten Anwendung Ihres Gerätes nicht nur mit einem relativ schmerzfreien Verfahren rechnen, sondern haben auch abgerissenen oder eingewachsenen Haaren erfolgreich vorgebeugt.

Eingewachsene Haare sollten Sie unbedingt vermeiden, da sie für äußerst unangenehme Entzündungen sorgen können (näheres erfahren Sie auf der Seite: Epilieren: eingewachsene Haare). Aber auch die Folgen abgerissener Haare werden Sie nicht begeistern. Denn in diesem Fall wird Ihre Haut nicht lange glatt und seidig bleiben, sodass Sie schon nach wenigen Tagen erneut zum Epilierer greifen müssen.

  1. Um die Poren Ihrer Haut zu öffnen, sodass sich die Beinhaare leichter und somit auch schmerzfreier herausziehen lassen, nehmen Sie vor der Haarentfernung ein warmes Bad oder eine warme Dusche.
  2. Wenn die Poren Ihrer Haut durch Cremerückstände verstopft sind, lassen sich die kleinen Härchen schwieriger und somit nur schmerzvoller entfernen. Reinigen Sie vor dem Epilieren die Haut gründlich. Eventuell gönnen Sie sich ein leichtes Hautpeeling.
  3. Damit sich die Haarstoppeln senkrecht aufstellen und von den Pinzetten des Gerätes leichter gegriffen werden können, ziehen Sie die Haut dort, wo Sie die Haare entfernen möchten, mit zwei Fingern der linken Hand (Linkshänder verwenden dazu die rechte Hand) straff.
  4. Dann setzen Sie den Epilierer gerade, also im 90-Grad-Winkel auf der Haut auf.
  5. Beginnen Sie oberhalb der Knöchel an der dünnsten Stelle Ihres Beines (= den Fesseln) und arbeiten Sie sich langsam nach oben, bis Sie am Oberschenkel angelangt sind.
  6. Üben Sie dabei mit dem Apparat einen ganz leichten Druck aus, um alle Haarstoppeln auf einmal zu erwischen.
  7. Empfinden Sie die Haarentfernung als extrem schmerzhaft, legen Sie eine Erholungspause ein. Dazu ziehen Sie das Gerät wieder senkrecht von der Haut ab.
  8. Nach dem Epilieren kühlen Sie gereizte, rötliche Hautstellen mithilfe eines Gels, mit dem Saft eines frisch aufgeschnittenen Aloe Vera Blattes oder mit kaltem Kamillentee.
  9. Zum Schluss verwöhnen Sie Ihre gestresste Haut mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitslotion.
  10. Wenn Sie direkt nach dem Epilieren auf das Tragen sehr enger Hosen, wie beispielsweise Skinny-Jeans verzichten, lassen sich unnötige Hautreizungen vermeiden.

Tipps zum Beine epilieren

  • Hochwertiger Epilierer: Da teure Geräte oftmals mehr Aufsätze beinhalten, ausgeklügeltere Systeme besitzen und mit Ihrer Haut schonender umgehen, lohnt es sich, für eine schmerzfreie Haarentfernung beim Kauf des Epilierapparates etwas mehr Geld auszugeben und sich für ein hochwertiges Gerät zu entscheiden.
  • Peeling vor dem Epilieren: Um eingewachsene Haare zu vermeiden und einer schmerzfreieren Epilation Vorschub zu leisten, gönnen Sie sich vor dem Haareentfernen ein sanftes Hautpeeling. Auf diese Weise befreien Sie verstopfte Poren von Cremerückständen und alten Hautschuppen. Die Haare lassen sich leichter herausziehen und einer Entzündung wird vorgebeugt.
  • Abends epilieren: Wenn Sie Ihre Beine kurz vor dem Schlafengehen epilieren, beugen Sie Hautreizungen vor, denn Ihre Haut kann sich über Nacht beruhigen und erholen.
  • Unter Wasser epilieren: Das Epilieren unter Wasser kann gleich mit zwei Vorteilen aufwarten: Zum Einen ist die aufgeweichte Haut geschmeidig, sodass sich die Haarstoppeln müheloser herausziehen lassen. Zum Zweiten wird der Körper durch das warme Wasser angeregt, Endorphine auszuschütten. Das sind körpereigene Schmerzmittel, die es Ihnen erleichtern, die Haarentfernung schmerzfreier durchzuführen. Allerdings ist das natürlich nur möglich, wenn Sie einen Apparat mit Nassfunktion besitzen.
  • Nass mit Duschgel epilieren: Während der Nassepilation kann das aufgetragene Duschgel ähnlich wie Rasierschaum beim Rasieren dafür sorgen, dass das Gerät leichter über die Haut gleitet. Auch dadurch verläuft das Haareentfernen schmerzfreier.
  • Betäubungscreme gegen zu starke Schmerzen: Sollten Sie selbst nach der dritten oder vierten Beinepilation noch starke Schmerzen empfinden, können Sie sich in der Apotheke mit einer Betäubungscreme versorgen. Die Betäubungscreme erhalten Sie ohne Vorlage eines Rezeptes. Sie muss ungefähr eine Stunde, bevor Sie mit der Epilation beginnen möchten, aufgetragen werden.
  • Haut danach pflegen: Damit Ihre Beine nach der Haarentfernung nicht mit zahlreichen roten Pünktchen übersät sind, sollten Sie eine gründliche Nachpflege betreiben. Kühlen Sie zunächst die gestresste Haut mit einem Kühlkissen und/oder dem geleeartigen Saft eines aufgeschnittenen, frischen Aloe Vera Blattes. Anschließend cremen Sie Ihre Beine mit Feuchtigkeitslotion ein. Haben Sie keine feuchtigkeitsspendende Lotion zur Hand, können Sie alternativ After Sun verwenden. Weitere Tipps und Pflegerezepte finden Sie hier: Nach dem Epilieren

 

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